Barmbeker Nephrologie Gespräche

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Portraitfoto Hon. Prof. Dr. Tobias N. Meyer Herzlich willkommen zu den Barmbeker Nephrologie Gesprächen 2024. Es sind wieder 10 hochklassige Nachmittage geplant, mit jeweils zwei Referenten.

Das fünfte Barmbeker Nephrologie Gespräch findet live in Hamburg-Barmbek oder online über Microsoft Teams am 30. Mai 2024 ab 16:00 Uhr statt. Sie sind herzlich nach Barmbek eingeladen oder in die Hybrid-Übertragung.

Es geht um die Versorgung von > 9 Mio. chronisch Nierenkranken in Deutschland.

Sie kennen die Zahlen: es gibt bei uns ca. 30 Mio. Menschen mit Hochdruck, ca. 8,5 Mio. Menschen mit Diabetes mellitus und 4,5 Mio. Patienten mit Herzinsuffizienz. Etwa 10% aller Menschen sind nierenkrank, aber bekannt ist dies bei nur 10-20% dieser Patienten. Wir beleuchten diese Entwicklung also von zwei Seiten: Erstens wollen wir wissen, wie diese große Patientenzahl sicher identifiziert werden kann. Zweitens fragen wir uns, wer diese vielen Patienten behandeln soll und in welchem Rahmen.

Der erste Vortrag wird von Prof. Dr. Ron T. Gansevoort gehalten. Er ist Professor of Medicine an der Faculty of Medical Sciences und Nephrologe in Groningen. In der Thomas Studie in den Niederlanden wurde erstmals untersucht, ob und wie mit einem Albuminurie-Screening zu Hause in einer größeren Population die frühen Formen der CKD identifiziert werden können. Dabei ging es vor allem um die technischen Aspekte einer korrekten Albuminuriebestimmung. Der Vortrag ist auf Englisch, das Ergebnis wird Sie überraschen.

Der zweite Vortrag wird von Privatdozent Dr. Kevin Schulte gehalten, dem stellvertretenden Klinikdirektor der Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nieren- und Hochdruckkrankheiten am UKSH Campus in Kiel. Er betreibt seit einigen Jahren Versorgungsforschung in der Nephrologie und hat die Aufgabe bekommen über die kommenden Jahre nachzudenken. Sollten die vielen (neuen) Patienten in der Nephrologie im Rahmen eines CKD Disease Management Programmes (DMP) behandelt werden? Wer sollte das machen? Die aktuellen nephrologischen Kapazitäten werden dafür nicht ausreichen.

Wir würden uns sehr freuen, diese Themen bei dieser 183. Veranstaltung mit Ihnen zu diskutieren.

Hier geht es zur Fortbildung!

Mit herzlichen Grüßen Ihr

Unterschrift Prof. Meyer

Hon.-Prof. Dr. med. Tobias N. Meyer

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